SolarSTARK 26 in Lorsch auf neuem Kindergarten

Die Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) beginnt das Jahr mit einem neuen Photovoltaikprojekt in Lorsch. Auf dem Neubau des neu errichteten kommunalen Kindergartens sowie des DRK-Funktionsgebäudes in der Dieterswiese entstehen weitere Bürgersolanlagen. Die Montage der PV-Module soll Ende Januar abgeschlossen sein. Mit dem Einzug der Kinder wird dann auch der erzeugte Sonnenstrom direkt für den Betrieb der Einrichtung eingesetzt. Mit der Inbetriebnahme des DRK-Funktionsgebäudes im Sommer 2020 wird auch dieses Gebäude vom Sonnenstrom profitieren. So werden die zahlreichen elektrotechnischen Ausstattungen und auch die effizienten Wärmepumpen künftig direkt von der PV-Anlage versorgt – und das auch noch kostengünstiger als bei einem Bezug aus dem Stromnetz.

Der Magistrat der Stadt Lorsch verpachtet die Dächer für mindestens 20 Jahre an die Energiegenossenschaft. Wesentlicher Grund dafür war ein überzeugendes Beteiligungskonzept, das es den Bürgern der Klosterstadt ermöglicht, vom finanziellen Nutzen des Projektes langfristig zu profitieren und sich damit mit dem Projekt zu identifizieren.

Für Donnerstag, den 16. Januar 2020 (19:30 Uhr), lädt die Energiegenossenschaft Starkenburg interessierte Bürgerinnen und Bürger in den Nibelungensaal des Alten Rathauses von Lorsch ein (Altes Rathaus; Marktplatz 1) , um die Möglichkeiten einer Beteiligung an diesem Projekt vorzustellen. Die beiden Vorstandsmitglieder Georg Schumacher und Micha Jost werden das Projekt an diesem Abend ausführlich erläutern.

Bisher wurden alle Solardächer der Energiegenossen zu 100% mit Bürgergeld finanziert. Gemäß der Beteiligungsphilosophie der Starkenburger, kommen dabei zunächst die Bürgerinnen und Bürger der Standortkommune zum Zuge, um von den Erlösen des Sonnenstroms 20 Jahre lang finanziell zu profitieren.

In Lorsch hat die Energiegenossenschaft Starkenburg  bereits in den Jahren 2013 und 2015 drei Photovoltaikanlagen realisiert. Schon damals wurden die Vorhaben zu 100% mit Bürgergeld finanziert. Dieses Ziel will man auch bei den Neuanlagen erreichen.

Schüler des Überwaldgymnasiums in Wald-Michelbach

Klimaschutz-Erfolgsstorys aus Hessen – Beispielhaftes Projekt der Energiegenossenschaft Starkenburg wird vorgestellt

Das Hessische Umweltministerium gibt in einer neu erschienen Broschüre Einblicke in die engagierte Klimaschutzarbeit von Kommunen und weiterer wichtiger Akteure. Dazu gehören auch Energiegenossenschaften. Ein vorgestelltes „Best Practice Beispiel“ ist ein Schulprojekt der Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) in Wald-Michelbach. Die Photovoltaikanlage auf der Mensa des dortigen Schulzentrums ist seit 2011 in Betrieb.

Mit SolarSTARK 3 hat die ES schon früh Schulen als wichtigen Ort für Klimaschutzmaßnahmen identifiziert und das in einer Zeit, als die „Fridays-for-future-Bewegung” noch lange nicht erfunden war. Die Absicht der ES bestand schon damals darin, Klimaschutz in Theorie und Praxis mit einem pädagogischen Konzept  zu verbinden. Daher wurde auch vereinbart, dass die Eugen-Bachmann-Schule und das Überwald-Gymnasium  von der ES eine direkte jährliche Bonuszahlung erhält, wenn das Thema PV regelmäßig Eingang in den Schulunterricht findet.

Jetzt – 8 Jahre später – ist dieser Ansatz wieder moderner denn je. Mit SolarSTARK 24 wird an der Bensheimer Geschwister-Scholl-Schule an diesen Gedanken erneut angeknüpft. Hier entsteht aktuell eine weiteres Schulprojekt der ES. Bei diesem Vorhaben begleitet eine Schulklasse sogar den kompletten Realisierungsprozess.

Die Broschüre des Landes Hessen ist hier verfügbar ->

Gemeinde Mörlenbach informiert am 21.11.2019 zum Thema „Photovoltaik“ – Energiegenossenschaft Starkenburg stellt lokale Bürgersolarprojekte vor

Am Donnerstag, den 21.11. um 19:30 Uhr laden Bürgermeister Jens Helmstädter und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Bodo Kalesse zu einer Informationsveranstaltung für alle Eigenheimbesitzer und die Eigentümer großer Gewerbe-Dachflächen ins Bürgerhaus ein.

An diesem Abend erfahren alle Interessierten, warum die Photovoltaik in Mörlenbach der am leichtesten und am wirtschaftlichsten realisierbare Beitrag zum Klimaschutz ist, mit dem man einen Schritt in die Energie-Unabhängigkeit geht und auch noch Geld verdienen kann. Damit knüpft die Veranstaltung an das Mörlenbacher Klimaschutzkonzept an, das in den Jahren 2016 und 1017 erarbeitet wurde und dessen Ergebnisse am Beginn der Veranstaltung von den Erstellern des Konzepts kurz vorgestellt werden.

Am Beispiel bereits durchgeführter Beratungen und umgesetzter Projekte auf Privatdächern zeigt die ehrenamtlich und unabhängig tätige BürgerSolarBeratung Weschnitztal an diesem Abend, wie einfach PV-Anlagen zu errichten sind, wie wenig sie heute noch kosten und wie hoch der eingesparte Strombezug ist. Nebenbei räumen die fachkundigen Akteure der BürgerSolarBeratung Weschnitztal mit alten Vorurteilen gegenüber Solaranlagen auf.

Anschließend informiert die Energiegenossenschaft Starkenburg Eigentümer / Gewerbetreibende großer Hallendächer über die Möglichkeit ohne eigene Investitionen eine Rendite aus ihren Dachflächen zu erzielen. Sie können der Energiegenossenschaft ihre Dächer für die Errichtung einer PV-Anlage vermieten. Die Energiegenossenschaft finanziert die Anlagen, indem sie die Bürgerinnen und Bürger in unmittelbarer Projektnähe an der Finanzierung beteiligen. Auf diese Weise profitiert das unmittelbare Projektumfeld langfristig von der Erzeugung Erneuerbaren Energien. Diese Form der Bürgerbeteiligung bzw. der zu 100% bürgerfinanzierten PV-Anlagen wurde in Mörlenbach bereits erfolgreich auf den Dächern der Sporthallen in Ober-Mumbach (99 kWp Anschlussleistung) und ganz aktuell in Weiher (99 kWp Anschlussleistung) umgesetzt.

Fridays-for-Future meets Energiegenossenschaft Starkenburg – neues PV-Projekt in der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim

Es gibt derzeit kaum bessere Orte für Klimaschutzmaßnahmen als Schulen. Dort, wo die neue erfolgreiche Bewegung „Fridays for Future“ entstanden ist, sollten gezielt auch konkrete Projekte für Erneuerbare Energien umgesetzt werden. Nicht zuletzt auch als ein Signal dafür, dass die Proteste verstanden wurden. An der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim hat nun ein engagiertes Bündnis aus Lehrern, Schülern und der Schulleitung erreicht, dass die ES auf dem Dach der Sporthalle ein neues Gemeinschafts-Solarprojekt starten kann.

Das Besondere an “SolarSTARK 24” ist, dass dieses PV-Vorhaben über mehrere Monate Eingang in den Projektunterricht finden wird. Die Schüler befassen sich in verschiedenen Kleingruppen ausführlich mit Planung, Technik und Finanzierung des Vorhabens, das über eine Anschlussleistung von ca. 99 kWp verfügen wird. Für den erforderlichen Informationsaustausch sind mehrere Besuche bei der Energiegenossenschaft Starkenburg eingeplant.

SolarSTARK 24 ist also mehr als “nur” eine weitere PV-Anlage. Hier wird Klimaschutz in Theorie und Praxis mit einem pädagogischen Konzept lebendig verbunden. Damit verwandelt sich Schule zu einem spannenden Lernort, der sich mit aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzt – so wie man es sich eigentlich wünscht.

Dieser innovativ Ansatz könnte eine Art “Blaupause” für weitere schulische Nachfolgeprojekte dienen. Denn es gibt zum einen noch viel PV-Potential auf den Schuldächern der Region, gleichzeitig sind die Themen “Klimakrise und Erneuerbare Energien” in den Schulen so präsent wie nie zuvor.

SolarSTARK 23 entsteht auf Gewerbehalle im Lautertal – Kooperation mit der Firma Röder Wasserbau

Nach mehreren Kommunal-  und Vereinsprojekten, entsteht die nächste Bürgersolaranlage auf einer Gewerbehalle im Odenwald. Das Traditionsunternehmen Röder, das seit über 230 Jahren (!) in der Gemeinde Lautertal ansässig ist, verpachtet seine Gebäude für ein neues Bürgerprojekt an die Starkenburger. SolarSTARK 23 ist ein weiterer Beitrag zur lokalen Energiewende über den genossenschaftlichen Ansatz.

Die Firma Wasserbau Röder ist allen, die mit dem Thema Gewässerreinigung und -unterhaltung in Verbindung stehen, ein fester Begriff. Die Anlage von neuen Feuchtgebieten für Naturschutzzwecke, Gewässerentschlammungen oder Renaturierungen gehören zur Palette des Unternehmens. Vom Ried bis in den Odenwald reicht der Aktionsradius der Spezialfirma. Der umfangreiche Fahrzeugpark mit Schreitbaggern und Mähbooten sowie die entsprechenden Reparatureinrichtungen benötigen weitläufige Hallen, die nun auch für die Erzeugung von Sonnenstrom genutzt werden. Die neue PV-Anlage ist dabei auf den Eigenverbrauch am Standort optimiert. Erst soll der Strombedarf in der Firma gedeckt werden, dann erst erfolgt die Einspeisung ins Netz.

Anfang November werden die Bauarbeiten beginnen, die Inbetriebnahme ist für das I. Quartal 2020 vorgesehen. Wie bei der Energiegenossenschaft Starkenburg üblich, wird das Projekt zu 100% über eine Bürgerbeteiligung finanziert. Die Menschen vor Ort erhalten dabei den „Vortritt“. Mit diesem erprobten Verfahren wird sichergestellt, dass der finanzielle Nutzen dieses Klimaschutzprojektes vor Ort bleibt.

SolarSTARK 21 in Betrieb – neues Vereinsprojekt in Bürstadt umgesetzt

Innerhalb weniger Monaten konnte die Energiegenossenschaft Starkenburg nun schon das dritte Kooperationsprojekt mit einem Sportverein auf den Weg bringen. Nach der TSG Bürstadt und dem TV Büttelborn, wurde erneut eine Sporthalle in Bürstadt der Standort eines weiteren PV-Vorhabens. Der Kontakt zu den Energiegenossen ergab sich über eine Fachberatung bei der Energieagentur Bergstraße. Der umweltbewegte Verein trug sich schon länger mit der Absicht eine PV-Anlage zu errichten, doch es fehlte das Geld und das Know-how. Ideale Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit, den Beides bringen die Starkenburger mit. Im September ist die 180 kWp-Anlage nun auf den Hallendächern in Betrieb gegangen.

Auf rund 160.000 Kilowattstunden beläuft sich künftig die jährliche Ausbeute an klimaneutralem Sonnenstrom. Mindestens 80 Tonnen CO2 können somit der Umwelt durch den Anlagenbetrieb erspart werden.  Über ein spezielles Onlineportal (SolarSTARK-View) können die Erträge jederzeit eingesehen werden.

Das Projekt zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass die Vereinsmitglieder des TV und Bürger aus Bürstadt die Möglichkeit erhalten hatten, sich finanziell an diesem Projekt zu beteiligen und von den Erträgen 20 Jahre lang zu profitieren. Das Investitionsvolumen für „SolarSTARK 21“ beläuft sich auf rund 140.000,- Euro. Die Energiegenossenschaft Starkenburg hat nun diese Summe – wie geplant- tatsächlich nur über Vereinsmitglieder finanzieren können. Auf diese Weise ist ein „Bilderbuchprojekt“ entstanden, das die ES-Philosophie einer größtmöglichen Beteiligung des direkten Projektumfelds perfekt abbildet.

Der TV Bürstadt wird in Zukunft möglichst viel preisgünstigen Sonnenstrom selbst verbrauchen. Im Zuge der Montagearbeiten wurden dafür die entsprechenden technischen Voraussetzungen geschaffen. Auf diese Weise kann die Vereinskasse zusätzlich entlastet werden.

Energiegenossenschaft Starkenburg beim Klimastreik beteiligt– Infostand in der Bensheimer Innenstadt

Auch die Energiegenossenschaft Starkenburg hat sich am vergangenen Freitag am globalen Klimastreik beteiligt und war mit zahlreichen Mitgliedern an dem eindrucksvollen Demonstrationszug in Bensheim beteiligt. Zusätzlich präsentierten sich die Starkenburger mit einem Infostand zum Thema “Energiewende von unten” in den Bensheimer Fußgängerzone.

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Rekord bei Stromproduktion – Halbjahresbilanz der Starkenburger fällt positiv aus

Die ersten 6 Monate des Jahres 2019 waren für die Energiegenossenschaft Starkenburg überaus erfolgreich. Bei der Stromerzeugung konnte man in allen drei Sparten der Erneuerbaren Energien zulegen. Sonne, Wind und Biomasse brachten es auf insgesamt 12,8 Mio. kWh. Rund 1 Mio. kWh mehr als im Vorjahreszeitraum. Grund dafür war der Anlagenzuwachs bei den PV-Anlagen, günstige Witterungsverhältnisse bei Wind und im Bereich Biogas weiterhin eine hohe Prozessstabilität.

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Homepage der Starkenburger bekommt neues Gesicht

Nach nunmehr 8 Jahren bekommt die Homepage der ES ein dringend erforderliches Facelifting. Hintergrund war die Notwendigkeit auf eine sichere SSL-Verschlüsselung umzustellen und auch die zunehmende Nutzung von Handys und Tablets als Endgeräte in der Darstellung zu berücksichtigen. Das System wurde in diesem Zusammenhang auf WordPress umgestellt, ein freies Content-Management-System, das eine weite Verbreitung gefunden hat. Eine rege Community sorgt dabei für eine Vielzahl nützlicher Zusatzprogramme und entwickelt das System kontinuierlich weiter.

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