Lokales Bündnis errichtet Stromtankstelle am Felsenmeer – Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Heun nimmt Energiegenossenschaft Starkenburg neue Ladestation für Elektroautos in Betrieb

Die neue Ladesäule am Felsenmeer ist das Ergebnis einer gelungenen Kooperation der Gemeinde Lautertal, einer ortsansässiger Fachfirma (way of energie) und der Energiegenossenschaft Starkenburg (ES). Ein lokaler Beitrag, um den allenthalben geforderten Ausbau der Elektromobilität voranzubringen.

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Großes Interesse an Baustellenbesichtigung bei SolarSTARK 17 am 4. Mai 2018

Reger Betrieb herrschte bei der Baustellebesichtigung auf dem Windhof. Hier entsteht zur Zeit die größte Bürgersolaranlage im Kreis Bergstraße. Rund 40 Menschen aus Fürth und Umgebung waren an diesem sonnigen Abend der Einladung der ES gefolgt, darunter auch Bürgermeister Volker Oehlenschläger mit Vertretern der kommunalen Gremien.

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Energiegenossenschaft Starkenburg baut ihre bislang größte Bürgersolaranlage – Neues Projekt in Fürth mit 750 kWp Anschlussleistung

Für den weiteren Ausbau der Photovoltaik hat die Energiegenossenschaft Starkenburg wieder einmal ordentlich in die Hände gespuckt. Das mittlerweile siebzehnte Solarprojekt der Region wächst derzeit in Fürth heran. Im Ortsteil Kröckelbach entsteht auf den Dächern eines landwirtschaftlichen Betriebes mit rund 3.800 Quadratmetern die mit Abstand größte je errichtete Bürgersolaranlage im Kreis Bergstraße.

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Bürgersolaranlage in Ober-Mumbach ist am Netz

SolarSTARK 16 produziert ersten Sonnenstrom: Erst im vergangenen Herbst wurde das Projekt „Genossenschaftliche Photovoltaik“ auf einer Vereinshalle in Ober-Mumbach vorgestellt. Nun ist das Bürgerprojekt bereits abgeschlossen. 175 Solarmodule erzeugen seit Anfang April auf dem Hallendach der Sport- und Kulturgemeinde umweltfreundlichen Sonnenstrom. Ein weiterer Beitrag zur Energiewende im Odenwald.

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Bilanz von erstem Betriebsjahr der Enercon E-141 im Windpark Gundersheim-10 Millionen Schallmauer im Praxisbetrieb durchbrochen

Im Windpark Gundersheim ging Mitte März 2017 die weltweit zweite Anlage des Modells „Enercon E-141“ ans Netz. Es war dies gleichzeitig die erste Anlage überhaupt, die im Rahmen einer genossenschaftlichen Bürgerbeteiligung finanziert wurde. Nach einer Bauzeit von knapp 5 Monaten konnte das Windrad mit einer Leistung von 4,2 MW in Betrieb genommen werden.

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Wir gratulieren – Friedrich Wilhelm Raiffeisen der Urvater der Genossenschaftsidee wird 200 Jahre alt

Seine Heimat -den Westerwald- hat er nie verlassen, seine Idee jedoch ging um die Welt. Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat mit seinem Wirken das Leben und Wirtschaften der Menschen spürbar verbessert. Zwei Prinzipien trieben ihn dabei an: Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe.

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Spektakuläre Aktion beim Odenwälder Lärmfeuer – Windrad verwandelt sich in Lichtkunst-Objekt

Einen besonderen „Lichtblick“ gab es im Rahmen des diesjährigen „Odenwälder Lärmfeuers“ am „Greiner Eck“ zu bestaunen. Am 24. März wurde ein Windrad in spektakuläres Licht getaucht. Der Bürstädter Illuminationskünstler Tobias Rohatsch zauberte mit seinen Helfern aufwendige Farbkreationen auf die Anlage. Die Gäste zeigten sich durchweg begeistert.

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Auch Vom Schneeregen nicht zu bremsen – Ausflug auf Windrad im Odenwald begeistert Preisträgerin

Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Dazu gehört beispielsweise die Besteigung eines Windrades. Linn Haeffner aus Zell/Bad König wurde dieses seltene Privileg zuteil, als Gewinnerin eines Wettbewerbs beim diesjährigen Windparkfest der Energiegenossenschaft Starkenburg (ES). Trotz Schneeregens hatte die 20-jährige Studentin sichtlich Freude an ihrer einzigartigen „Gipfeltour“ im Windpark Mossautal.

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Vom Schneeregen nicht zu bremsen – Ausflug auf Windrad im Odenwald begeistert Preisträgerin

Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Dazu gehört beispielsweise die Besteigung eines Windrades. Linn Haeffner aus Zell/Bad König wurde dieses seltene Privileg zuteil, als Gewinnerin eines Wettbewerbs beim diesjährigen Windparkfest der Energiegenossenschaft Starkenburg (ES). Trotz Schneeregens hatte die 20-jährige Studentin sichtlich Freude an ihrer einzigartigen „Gipfeltour“ im Windpark Mossautal.

Der Termin musste von langer Hand geplant werden, da die junge Frau mittlerweile in der Schweiz studiert und nicht mehr allzu häufig in ihrer Odenwälder Heimat anzutreffen ist. Aus praktischen Erwägungen stellten die Stadtwerke Viernheim ihre Anlage im Mossautal für die Windradbegehung zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um Windräder mit 2,4 Megawatt Leistung, einer Nabenhöhe von 120 Metern und einem Rotordurchmesser von 117 Metern.

Vor dem Aufstieg musste zunächst die umfangreiche Schutzausrüstung angelegt werden. Sicherheit wird schließlich bei der Begehung technischer Anlagen großgeschrieben. Für Linn Haeffner waren Klettergurt, Sicherungsseile und Schutzhelm jedoch nichts Neues. Als leidenschaftliche Bergsteigerin gehört diese Ausstattung zu ihrem Hobby.

ES-Vorstand Georg Schumacher begleitete die Preisträgerin bei ihrem Besuch im Windpark. Als erfahrener Drachenflieger ist er mit dem Aufenthalt in luftiger Höhe bestens vertraut. Für die sicheren Rahmenbedingungen und die technische Betreuung der Gäste sorgten die erfahrenen Betriebsführer der Stadtwerke Viernheim Andreas Vondung und Marco Wühler. Beide sind für Besucherführungen speziell geschult.

Der Aufstieg zur Gondel gelang der Seilschaft in einer Kombination aus schweißtreibender Kletterei und Aufzugnutzung. Nach der Besichtigung der eindrucksvollen Technik im Maschinenhaus stand  optional der Ausstieg zum „Balkon“ des Windrades auf dem Programm. Diese Chance ließ sich die kletterbegeisterte Studentin natürlich nicht entgehen. Ohne Höhenangst und gänzlich schwindelfrei bestieg sie –doppelt mit Seilen gesichert- das zugige Dach der 120 Meter hohen Anlage. Ein echter Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes. Leider trübte der einsetzende Schneeregen eine gute Fernsicht, was dem Vergnügen der Preisträgerin jedoch absolut keinen Abbruch tat.

Vom rund 2-stündigen Ausflug war die Studentin sichtlich überwältigt. Eine solch einmalige Gelegenheit bietet sich nicht alle Tage. Windkraft findet Linn Haeffner übrigens „echt stark“.

Preisträgerin geht in die Luft – Flug über den Windpark „Greiner Eck“

Marie Hambrecht konnte ihr Glück kaum fassen, als sie den Ersten Preis beim Windparkfest der Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) Anfang September gewonnen hatte – einen exklusiven Rundflug mit einem Ultraleichtflieger über den Windpark „Greiner Eck“. Die 13-jährige Schülerin stammt selber aus dem Ortsteil Grein und freute sich schon seit Tagen auf das aufregende Ereignis.

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Pressetermin im Heizungskeller – HeizSTARK 1 wird vorgestellt – Bürgerbeteiligung am Projekt beginnt

Im Beisein vom Wald-Michelbacher Bürgermeister Dr. Sascha Weber, der ausführenden Firma Röth und Vorstandsmitglied Georg Schumacher wurde die neue umweltfreundliche Heizung heute der Presse vorgestellt. Die Energiegenossenschaft Starkenburg eG (ES) hat im Rathaus der Gemeinde die über 30jährige Heizanlage durch eine moderne Holzpelletheizung ersetzt. Über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren wird die ES die neue Anlage betreiben und damit die Wärmeversorgung des Gebäudes sicherstellen.

Die Lieferung und Abrechnung der Wärme mit der Standortkommune wird im Rahmen eines langfristigen Wärmelieferungsvertrages (Contracting) geregelt. Die ES ist für die Dauer von 20 Jahren verantwortlich für eine dauerhafte Wärmelieferung der Liegenschaft. Dies beinhaltet die Instandhaltung der Heizungsanlage, das Störungsmanagement sowie die Beschaffung von Brennstoffen (Holzpellets). Grundlage der Maßnahme ist ein umfassendes Energiegutachten aus dem Jahr 2015, in dem die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme nachgewiesen wird.

Für das Projekt wurden gezielt Angebote von Firmen aus dem Projektumfeld eingeholt. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass die Beauftragung mit einem langfristigen Wartungsvertrag und der Sicherstellung eines Notdienstes verknüpft ist. Für den geregelten Dauerbetrieb sind kurze Wege und die unmittelbare Erreichbarkeit einer Fachfirma von zentraler Bedeutung. Daneben ist es das erklärte Ziel der ES die regionale Wertschöpfung zu stärken. Letztlich erhielt die Traditionsfirma Röth als erfahrene örtliche Fachfirma den Zuschlag. Auch die Holzpellets kommen aus der unmittelbaren Nachbarschaft (Fa. Monnheimer).

 

Projektkosten:   ca. 70.000,- €
CO2 Einsparung: ca. 44 Tonnen pro Jahr
Energieverbrauch: ca 180.000 kWh

Heizungssystem:

 

 

    • zwei Holzpelletskessel mit jeweils ca. 48 kW  (insges. 96 kW) als Kesselkaskade installiert – Kessel incl. Pelletszuführung und Regelung sind redundant ausgeführt

 

    • Pufferspeicher mit 3.000 Litern Volumen

 

    • Fernüberwachung

 

    • ergänzende Maßnahmen:
      –    Pelletslager mit ca. 25 cbm (= 15 Tonnen)
      –    Austausch von 75 Thermostatventilen mit hydraulischem Abgleich der Heizkörper

 

 

Die Energiegenossenschaft Starkenburg eG wird über die Bürgerbeteiligung Kapital in einer Höhe von rund 70.000,- € aufbringen und somit eine Eigenfinanzierungsquote von 100% erreichen.
Hinsichtlich der Beteiligungsmöglichkeit kommen die Bürger der Gemeinde Wald-Michelbach als erstes zum Zuge. Der Projektzins über einen Zeitraum von 20 Jahren beträgt 2,5%, bei einer Mindestbeteiligung von 2.000,- €.

 

Bieberzwerge sind „Echt STARK“ – Spendenübergabe im Kindergarten

Mit der Aktion „Echt Stark“ prämiert die Energiegenossenschaft Starkenburg bürgerschaftliches Engagement in der Region. Diesjährige Preisträgerin war der seit über 30 Jahren in Elternregie geführte Kindergarten „Bieberzwerge“ in Klein-Bieberau. Heute wurde der Scheck in Höhe von 2.500 Euro von Vorstand Dr. Bernhard Hein, Micha Jost und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Conrad persönlich überbracht .Im Anschluss gab es für alle Gäste noch das Lieblingsessen der Kinder – Nudeln mit Semmelbrösel und Kirschen.

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HeizSTARK 1 – Im Rathaus von Wald-Michelbach hat die ES eine betagte Ölheizung aus dem Jahr 1983 durch eine moderne Holzpelletanlage ersetzt

Die ES übernimmt für die Kommune die Aufgabe eines Wärmeversorgers. Im Rahmen eines Energiecontractings werden die Instandhaltung der Heizungsanlage, das Störungsmanagement sowie die Beschaffung von Brennstoffen (Pellets) für einen Zeitraum von 20 Jahren vereinbart.

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Dauerstau vor dem Windrad – Großer Andrang bei Windradfest am “Greiner Eck”

Mit diesem Ansturm hatten die Organisatoren nicht gerechnet. Mehr als 500 Menschen nutzten das Windradfest am „Greiner Eck“, um sich aus erster Hand über die neu errichteten Anlagen zu informieren.

Geduldig reihten sich die Bürger in die Warteschlage ein, um einen Blick in das Windrad werfen zu können und fachkundige Erklärungen zur Anlagentechnik zu erhalten. Doch auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Eine Liveband sorgte für gute Stimmung. Die Freiwillige Feuerwehr versorgte die Gäste mit zünftiger Kost vom Grill und kühlen Getränken.

Es war voll im Wald hoch über Neckarsteinach. Die lokale Presse sprach angesichts des Andrangs gar von einem „Volksfest“ im ersten Windpark im Kreis Bergstraße. In Scharen waren die Bürger der umgebenden Orte gekommen und zeigten sich extrem wissbegierig. Neben der Dauerschlage vor dem Windrad, waren auch die fünf Informationstafeln umlagert, auf denen die Geschichte und die Beschreibung des Windparks ausführlich dargestellt wurde. Großen Zuspruch fand das Preisrätsel, bei dem es zahlreiche anspruchsvolle Fragen zum Thema Windenergie zu beantworten galt. Der 1. Preis war ein Rundflug über das „Greiner Eck“ im Ultra-Leichtflieger, den dann auch tatsächlich eine Bewohnerin des Ortsteils Grein gewonnen hatte.

Den Beginn der Veranstaltungen markierten die obligatorischen Grußworte, die so manch überraschende Äußerung enthielten. So berichtete der Neckarsteinacher Bürgermeister Herold Pfeiffer, ein Projektbefürworter von Anbeginn, dass der erste Impuls für den Windparkstandort „Greiner Eck“ vor über 5 Jahren ausgerechnet vom ehemaligen Landrat Wilkes gekommen wäre. Wilkes macht derzeit hauptsächlich als Windkraftgegner von sich reden.

Bürgermeister Oliver Berthold aus Hirschhorn gab in seinem nachdenklichen Grußwort zu verstehen, dass sich beim Thema Schall- und Schattenentwicklung und dem Flächenbedarf die ursprünglichen Befürchtungen nicht bewahrheitet hätten. In der Praxis sehe das alles ganz anders aus. Aus seinen Worten sprach ein gewisser Sinneswandel.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht unterstrich in ihrem Redebeitrag die Bedeutung der Erneuerbaren Energien gerade vor dem Hintergrund des laufenden Atomausstiegs. Die Windkraft wäre dabei ein wichtiger klimaverträglicher Baustein, um die Lücken zu füllen.

Die BUND-Kreisvorsitzenden Guido Carl und Herwig Winter positionierte sich in ihrem Grußwort eindeutig „Pro Windkraft“ und verurteilten die „schrille, einseitig und kompromisslos subjektive Haltung der allenthalben wie Pilze aus dem Boden schießenden Bürgerinitiativen”.

Die Veranstalter von Energiegenossenschaft Starkenburg und Stadtwerke Viernheim/Bad Vilbel legten den inhaltlichen Schwerpunkt des Tages auf eine intensive Informationsvermittlung. In zahlreichen Einzelgesprächen wurde dabei deutlich, dass es vor Ort gelungen war bei den Bürgern viele Vorbehalte auszuräumen, die gerade von den Bürgerinitiativen gegen das Projekt ins Feld geführt wurden.

Am Ende des Tages zogen die Organisatoren eine durchweg positive Bilanz. So auch ES-Vorstandsmitglied Micha Jost: „Das Windradfest am Greiner Eck hat viel dazu beigetragen die Akzeptanz für die Windkraft vor Ort zu stärken. Es wurde deutlich, dass sich die Bürger vor allem  durch die Begegnung mit der Praxis überzeugen lassen“.

Ein Link zum Bericht über die Veranstaltung im der Rhein Neckar-Zeitung vom 4.9.2017 >>

 

Windparkfest am Greiner Eck am 3. September 2017

Von der Idee bis zur Umsetzung hat es fast 5 Jahre gedauert. Nun ist der erste Windpark im Kreis Bergstraße fertiggestellt. Zu diesem Anlass feiern wir am Sonntag, 3. September 2017 gemeinsam  mit der Bevölkerung ein Windparkfest am „Greiner Eck“. Der Windpark verfügt über eine Leistung von 15 MW und kann damit rund 28,6 Mio. kWh Strom pro Jahr klimaneutral erzeugen.

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HeizSTARK 1 liegt gut im Plan-Umbau der Heizzentrale im Rathaus von Wald-Michelbach in vollem Gange

Neben Sonne, Wind und Biogas hat die Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) auch das Thema Erneuerbare Energie bei Heizanlagen für sich entdeckt. Im Rathaus von Wald-Michelbach wird derzeit die betagte Ölheizung aus dem Jahr 1983 durch eine moderne Anlage für Nachwachsende Rohstoffe ersetzt.

Zum Einsatz kommt eine Holzpelletanlage mit zwei Heizkesseln mit einer Leistung von jeweils 50 Kilowatt sowie ein 3.000 Liter Pufferspeicher. Zusätzlich wird am Standort ein Pelletlager mit einem Volumen von 25 cbm nachgerüstet. Bis zum Beginn der Heizperiode Mitte September soll die Anlage betriebsbereit sein. Bislang läuft alles nach Plan.

Mit dem Projekt HeizSTARK 1 gehört Energiecontracting zu einem weiteren Geschäftsbereich der ES. In der Funktion als Wärmedienstleister betreibt sie die neue Kesselanlage im Rathaus für 20 Jahre, einschließlich Wartung, Brennstoffbeschaffung und Notdienst. Die Gemeinde muss sich hier künftig um nichts mehr kümmern.

ES-Vorstandsmitglied Georg Schumacher betreut das Projekt vor Ort. Der gelernte Umwelttechnikingenieur, hat früher selbst solche Heizanlagen gebaut und sieht für die Starkenburger noch reichlich Potential in diesem Bereich. „Es gibt noch viele Kommunen, die vor ähnlichen Problemen stehen wie in Wald-Michelbach. Die Heizungen sind veraltet und ineffizient, aber die finanziellen Mittel für einen umweltfreundlichen und energiesparenden Ersatz fehlen“, so die Einschätzung von Schumacher. In solch einer Situation könne die ES aushelfen.

Möglicher Weise macht das Beispiel aus Wald-Michelbach noch Schule in der Region.

 

Generalversammlung in Lorsch mit Besucherrekord – Mitglieder küren Sieger der Aktion „Echt STARK 2017“

So viele Gäste wie in diesem Jahr konnten wir bei einer Generalversammlung (GV) in Lorsch noch nie begrüßen. Trotz Fußballländerspiels und bestehender Unwetterwarnung für Teile Südhessens waren über 100 ES-Mitglieder am 22. Juni in die Klosterstadt gekommen.

Mit großer Spannung war das Mitgliedervotum für die Aktion „Echt STARK 2017“ erwartet worden. Die Starkenburger wollen mit dieser neuen Kampagne alljährlich besondere soziale oder ökologische Projekte aus der Region unterstützen. Dabei geht es um die Würdigung von „echt starkem“ bürgerschaftliches Engagement.

Aus ursprünglich 12 beeindruckenden Vorschlägen hatten sich am Ende drei Finalisten für die GV qualifiziert, die ihre Projekte den Mitgliedern vorstellten. Bei der Abstimmung konnten sich am Ende die Bieberzwerge aus Klein-Bieberau vor den Sonnenkindern Zwingenberg und der BürgerSolarBeratung Weschnitztal durchsetzen. Das beeindruckende mittlerweile 30jährige (!) Engagement für den Erhalt dieses vereinsgetragenen Kindergartens in Elternregie hat die Mitglieder überzeugt.

 

Mit dem Preisgeld von 2.500,- € soll nun Ersatz für eine betagte Küche geschaffen werden, denn gekocht wird in dem Kindergarten natürlich auch. Lieblingsspeise der Biberzwerge wären übrigens Nudeln mit Kirschen und Semmelbröseln, berichtet Sonja Conrad, die den Kindergarten bei der GV vorstellte. Diese aus- und hausgemachte Delikatesse sollte dann nach der Investition in die neue Küche noch etwas schneller auf dem Tisch stehen.

 

Alle satzungsgemäßen Formalien der GV wurden in großer Einmütigkeit entschieden. So erfolgte die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wie gewohnteinstimmig.

 

Der Vorstand legte wie immer einen ausführlichen Jahresbericht (86 Seiten) vor, der den ES- Mitgliedern bereits im Vorfeld zur GV zugeschickt worden war. Transparenz bildet bei der ES die Grundlage für ein erfolgreiches genossenschaftliches Miteinander. Der Anlagenbestand der Starkenburger hat sich auch 2016 weiter erhöht. Derzeit sorgen fünfzehn Bürgersolaranlagen, drei Bürgerwindräder, drei Windparkbeteiligungen und eine Biogasanlage für eine solide Ertragslage der Energiegenossenschaft. Knapp 13 Millionen Kilowattstunden klimaneutraler Strom wurden im vergangenen Geschäftsjahr erzeugt. Das Bilanzvolumen wurde um 29% gesteigert und belief sich 2016 auf rund 10,2 Mio. €.

 

Der Mitgliederbestand ist im vergangenen Jahr um weitere 10% angewachsen und beträgt aktuell 827 Personen.

 

Rabatt-Aktion für E-Mobile – Mitglieder der Energiegenossenschaft Starkenburg können verbilligt einen Renault ZOE erwerben

In Deutschland ist die Elektromobilität noch nicht so recht in Fahrt gekommen. Auch das staatliche Förderprogramm hat die gewünschte Wirkung bislang verfehlt. Nun haben es die Bürger mal wieder selbst in die Hand genommen. Über ihren genossenschaftlichen Dachverband „Bürgerwerken eG“ haben 70 Genossenschaften, darunter auch die Energiegenossenschaft Starkenburg, nun die bereits zweite Rabattaktion für E-Mobile aufgelegt. Genossen können ab sofort einen Renault ZOE oder einen KANGOO verbilligt erwerben.

Die Idee ist einfach: Über Kooperationsmodelle kann man Nachfrage zu einer gewissen “Marktmacht” bündeln. Gemäß dem Motto des Genossenschaftgründers Friedrich-Wilhelm Raiffeisen: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen Viele“,  wurde von den Bürgerwerken eG mit Renault-Deutschland ein Rabatt ausgehandelt, der deutlich unter dem Listenpreis liegt. Mit entsprechenden Vordrucken und Formularen kann der Kauf bei jedem Renault-Händler abgewickelt werden.

Die Energiegenossenschaft Starkenburg hat bei der ersten Rabattaktion bereits selbst einen Renault ZOE als Firmenwagen angeschafft.

Nach nunmehr 100 Tagen Dauerbetrieb sind die Starkenburger von den Fahreigenschaften des Stromers restlos begeistert. Allein schon die Energie-Effizienz des 5-Sitzers beeindruckt. Mit einem Verbrauch von 13,5 kWh auf 100 km schlägt er Benziner in dieser Modellklasse um Längen. Der Stromverbrauch entspricht einem Energiegehalt von rund 1,3 l Benzin. Zudem ist die Reichweite von rund 300 km absolut erstwagentauglich. Konkurrenzlos ist der nahezu lautlose Antrieb, der eher an Gleiten als an Fahren erinnert. Dazu kommt eine Spritzigkeit im Stadtverkehr, die in Punkto Beschleunigung so manchen röhrenden PS-Protz hinter sich lässt.

Weitere Infos zur Rabattaktion unter: info@energiestark.de

Windpark „Greiner Eck“ ist komplett – WindSTARK 6 bereit für den Netzbetrieb

Nach einer arbeitsreichen Nacht ist nun das letzte Rotorblatt am Bürgerwindrad oberhalb von Neckarsteinach montiert worden. Da die Fixierung des über 50 Meter langen Flügels nur bei völliger Windstille möglich ist, mussten ungewöhnliche Arbeitszeiten gewählt werden. In der Nacht zum Montag war es dann endlich soweit.

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Energiegenossenschaft Starkenburg setzt auf E-Mobilität – Dienstfahrten künftig mit ZOE

Der Ausbau der Elektromobilität in Deutschland kommt nur schleppend voran. Grund genug, um hier eigene Akzente zu setzen. Seit knapp 4 Wochen ist die Energiegenossenschaft Starkenburg daher elektrisch unterwegs. Zum Einsatz kommt ein Renault ZOE, der nach einem Modellupdate über eine leistungsfähige 40kWh-Batterie verfügt. Mit einer echten Reichweite von 250-300 km ist der ZOE trotz zeitweiligem Heizungseinsatz (Wärmepumpe) absolut erstwagentauglich. Reichweitenangst kommt daher keine auf.

Der “Stromer” verbreitet durch seine geschmeidigen Fahreigenschaften eine wohltuende Gelassenheit inmitten von Lichthupenhektik. Das nahezu lautlose Gleiten verleitet dazu sich dem Verkehrsfluss einfach hinzugeben. Mehr als ein sanfter Pedaldruck ist dazu nicht erforderlich. Sogar das Bremsen kann man sich mit etwas Übung fast abgewöhnen. Beim Rollen ohne Gaspedaleinsatz wird die Batterie wieder aufgeladen, was sich in einem leicht erhöhten Rollwiderstand bemerkbar macht.

In der Praxis entwickelt man automatisch einen wachsenden Ehrgeiz darin beim Fahren möglichst viel Energie zu sparen. Etliche zentral positionierte Displays informieren fortwährend über den aktuellen Verbrauch und die mögliche Reichweite. Im Schnitt wurden bisher 13,5 kW Strom pro 100 km verbraucht, was dem Energiegehalt von ca. 1,3 l Benzin entspricht. Da die ES mit ihrem derzeitigen Anlagenbestand jährlich rund 19 Mio. Kilowattstunden Strom aus Erneurbaren Quellen erzeugt, ist die Energieversorgung vollumfänglich sichergestellt.

Biogasanlage Lorsch wird um neue Holztrocknung erweitert – verbesserte Abwärmenutzung

Effizienzsteigerung ist die dauerhafte Herausforderung bei der Optimierung der Biogasanlage in Lorsch. Das dortige Blockheizkraftwerk erzeugt pro Jahr ca. 2,9 Millionen Kilowattstunden Strom. Als Nebenprodukt entstehen rund 3 Millionen Kilowattstunden Abwärme. Derzeit nutzt eine benachbarte Großgärtnerei über einen Zeitraum von rund 8 Monaten die anfallende Wärme nahezu vollständig. In den Sommermonaten geht allerdings noch viel Energie ungenutzt verloren. In Kooperation mit einem Odenwälder Unternehmer wird jetzt eine Trocknungsanlage für Holzhackschnitzel nachgerüstet.
Im Endausbau können in der neugeschaffenen Anlage rund 160 cbm Hackschnitzel gleichzeitig getrocknet werden. Der Heizwert des Materials steigt damit beträchtlich. Über entsprechende Wechselcontainer lässt sich die Logistik schnell und unkompliziert abwickeln. Die Stahlbehälter verfügen einen Zwischenboden und sind über großformatige fliegende Schlauchleitungen mit dem leistungsstarken Gebläse verbunden. Nach einer Trocknungszeit von 2-3 Tagen hat das Material einen optimalen Brennwert.

WindSTARK 5 läuft – E-141 ist am Netz

Im Windpark Gundersheim ist die weltweit zweite Anlage des Modells Enercon E-141 erfolgreich ans Netz gegangen. Es ist dies gleichzeitig die erste Anlage, die im Rahmen einer genossenschaftlichen Bürgerbeteiligung finanziert wurde. Nach einer Bauzeit von knapp 5 Monaten konnte das Windrad mit einer Leistung von 4,2 MW Mitte März Betrieb genommen werden. Der Rotordurchmesser von 141 Metern sorgt für eine maximale Windausbeute.

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Energiegenossenschaft Starkenburg baut Stromtankstellen – kostenloses Angebot für Kommunen in der Region

Die Weiterentwicklung der Elektromobilität zählt fraglos zu einem wichtigen Zukunftsthema. Aus Sicht der Energiegenossenschaft Starkenburg geht der Ausbau der notwendigen Lade-infrastruktur in der Region jedoch viel zu schleppend vonstatten. Die in Heppenheim beheimatete Bürgerenergiegenossenschaft wird sich daher in den nächsten Monaten selbst um den Bau neuer Stromtankstellen kümmern.


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Umweltbundesamt bestätigt: Windenergie stellt kein gesundheitliches Risiko dar

Das Umweltbundesamt (UBA) hat im November 2016 die Studie „Mögliche gesundheitliche Effekte von Windenergieanlagen“ veröffentlicht. Diese Publikation von unabhängiger Stelle entkräftet ein zentrales Argument der  Windkraftgegner. Der Studie nach sind die gesundheitlichen Gefährdungen bei der Einhaltung aller Vorschriften als „sehr gering“ einzuschätzen.

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Windparkerweiterung in Gundersheim auf der Zielgeraden – neue Anlage hat 4,2 MW Leistung

Heute wurde in Gundersheim das gewaltige Maschinenhaus der E-141 auf den Turm gezogen. Für die anspruchssvolle Montage musste ein Zeitfenster mit geringen Windgeschwindigkeiten abgepasst werden. Das Windrad der Firma ENERCON setzt in Sachen Dimension neue Masstäbe. Vor allem der Rotordurchmesser von 141 Metern sorgt für eine maximale Windausbeute. Bislang wurden erst wenige Windräder dieses Typs errichtet

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„STARKstrom“ im Angebot – Tarif für Bürgerstrom bleibt auch 2017 stabil

Neben dem Bau und dem Betrieb von PV-, Wind und einer Biogasanlage hat die Energiegenossenschaft Starkenburg ihr Betätigungsfeld erweitert und bietet seit geraumer Zeit auch Ökostrom an. Gemeinsam mit 62 weiteren Genossenschaften haben sich die Starkenburger zu den Bürgerwerken eG zusammengeschlossen und vermarkten unter diesem Dach Energie aus eigener Erzeugung und das überraschend günstig. Entgegen dem allgemeinen Trend wurde der Strompreis 2017 nicht erhöht.

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Windkraftgegner in Erklärungsnot – Unesco hat ausdrücklich nichts gegen Windkraft im Odenwald – ganz im Gegenteil

Es gehört zu den zentralen und ständig vorgetragenen Thesen Odenwälder Windkraftgegner, dass die Region mit dem Bau von Windrädern den wichtigen „Geopark-Status“ verlieren würde. Zur Klärung hat eine Recherche vom Landrat des Kreises Bergstraße – Christian Engelhardt (CDU)- beigetragen.

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Fünf Jahre Energiegenossenschaft Starkenburg – Bürger engagieren sich für die Energiewende in der Region

Am 15. Dezember feiert die Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) ihren fünften Geburtstag. Angetreten waren die Gründer Ende 2010 in der der Absicht, einen eigenen Beitrag zur  Energiewende in der Region zu leisten. Noch vor der Reaktorkatastrophe von Fukushima wollte man den Ausbau der Erneuerbaren Energien gemeinschaftlich vorantreiben.

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WindSTARK 5 kommt planmäßig voran – neue Anlage im Windpark Gundersheim geht im ersten Quartal 2017 ans Netz

Die Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) betreibt in Gundersheim seit 2014 ein eigenes Bürgerwindrad. Der bestehende Windpark wird derzeit um eine zusätzliche Anlage erweitert. Es handelt sich dabei um eine Neuentwicklung des renommierten deutschen Windanlagenbauers ENERCON.

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Fünf Jahre Energiegenossenschaft Starkenburg – Bürger engagieren sich für die Energiewende in der Region

Am 15. Dezember feiert die Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) ihren fünften Geburtstag. Angetreten waren die Gründer Ende 2010 in der der Absicht, einen eigenen Beitrag zur  Energiewende in der Region zu leisten. Noch vor der Reaktorkatastrophe von Fukushima wollte man den Ausbau der Erneuerbaren Energien gemeinschaftlich vorantreiben. Was damals  mit 13 Bürgern am Stammsitz in Heppenheim anfing, ist inzwischen zu einer Gemeinschaft von 730 Personen angewachsen. Über 11 Millionen Euro haben die Starkenburger seit ihrer Gründung in Sonne, Wind und Biogas investiert.

Wenn Micha Jost, Gründungsmitglied und Vorstand der ES, in der Heppenheimer Geschäftsstelle auf seine Projektlandkarte blickt, schaut er auf 19 bunte Fähnchen. Jedes einzelne steht für ein Projekt der ES. Gelb markiert sind die Solardächer – SolarSTARK 1-14 heißen die Photovoltaikanlagen. Blau leuchten WindSTARK 1-4. Es sind die beiden Bürgerwindräder und Beteiligungen an Windparks. Das grüne Fähnchen zeigt auf die Biogasanlage in Lorsch, die seit letztem Jahr auch zum Portfolio gehört.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten der Energiegenossen liegt dabei im Kreis Bergstraße mit insgesamt 13 Anlagen, davon allein drei in Heppenheim.

„Wir hätten damals nie gedacht, dass die Genossenschaft einmal solche Dimensionen annehmen würde – für uns war es zunächst eine Art Hobby“, erinnert sich Jost, der seit Anbeginn dem Vorstand der ES angehört. „Aber durch das Interesse und die Unterstützung der Bürgerschaft hat sich eine Dynamik entwickelt, die wir dann nicht mehr bremsen konnten und wollten“, sagt der gelernte Agraringenieur. Seit diesem Jahr hat er seinen sicheren Arbeitsplatz in der Kommunalverwaltung mit einer neu geschaffenen Stelle bei der Energiegenossenschaft getauscht.

Mit ihren Energiemix aus Photovoltaik, Wind und einer Biogasanlage erzeugen die Starkenburger mittlerweile jährlich rund 11 Millionen Kilowattstunden Strom, genug um rechnerisch 11.000 Energiesparer mit klimaneutralem Öko-Strom versorgen zu können. Aber auch im Bereich der regenerativen Wärmeerzeugung kommen stattliche 1,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr zusammen. Damit werden rund 150.000 Liter Heizöl ersetzt.

Die meisten Projekte wurden zu 100% mit Bürgergeld finanziert. Dabei achten die Genossen sehr darauf, dass zunächst immer die Bürger vor Ort zum Zug kommen.

„Die Verbindung zwischen der Bevölkerung und dem lokalen Projekt ist uns ein großes Anliegen“ unterstreicht Jost, „bei uns haben die Menschen vor Ort stets den Vorrang bei einer finanziellen Beteiligung“, so der ES-Vorstand.

Noch immer ist die Warteliste für eine Aufnahme in die ES lang, denn das Interesse der Bürger ist weit größer als es die Projekte zulassen. Mitgliederzuwachs gibt es nur in Verbindung mit neuen Anlagen.

Das Prinzip einer Genossenschaft gehört für die Starkenburger zu der idealen Geschäftsform, um mit vielen Menschen etwas zu erreichen. Hier hat jedes Mitglied das gleiche Stimmgewicht, egal wie viel Geld investiert wurde. Eine durch und durch demokratische Struktur. Außerdem ist eine jährliche externe Kontrolle des Geschäftsbetriebs verpflichtend. Genossenschaften zählen daher zu der insolvenzsichersten Unternehmensform in Deutschland.

Für kommendes Jahr hat sich die ES auch wieder einiges vorgenommen – sowohl bei der Photovoltaik als auch bei der Windkraft. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass zum sechsten Geburtstag noch ein paar mehr Fähnchen auf unserer Projektlandkarte stecken werden – denn in Sachen Klimaschutz gibt es noch sehr viel zu tun“, so Jost abschließend.

ES-Generalversammlung am 26. Juni in Lorsch – ES steigert Bilanzvolumen auf über 7,9 Mio. Euro – neues Vorstandsmitglied stellt sich vor.

Am 26. Juni tagte die Generalversammlung der ES in Lorsch. Der Paul-Schnitzer Saal im Museumszentrum bot wie bereits im Vorjahr den idealen Rahmen für die jährliche Zusammenkunft und für Gespräche sowie den Austausch der Mitglieder untereinander. Zuvor waren die 720 Mitglieder bereits am Nachmittag zu einer Führung in die neuerworbene Biogasanlage in Lorsch eingeladen. Von dem Angebot machten die Starkenburger reichlich Gebrauch, denn allein dieses Projekt zählt 146 Beteiligte.

Zwölf Bürgersolaranlagen, zwei Bürgerwindräder und zwei Windparkbeteiligungen sorgen derzeit für eine solide Ertragslage. Zusätzlich wurde mit der Übernahme der Biogasanlage im vergangenen Jahr ein neues Geschäftsfeld erschlossen. Das Bilanzvolumen stieg 2014 um knapp 64 % auf rund 7,9 Mio. €.

Alle Formalien wurden in großer Einmütigkeit entschieden. So erfolgte die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig. Die ausgezahlten Zinsen an die Mitglieder beliefen sich auf insgesamt 252.307 €. Damit wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 70 % mehr Gelder ausgeschüttet, als noch im Vorjahr. Für die investierten Beträge in Form von nachrangigen Darlehen wurde im Jahr 2014 je nach Projekt zwischen 3,25 und 5 % Zinsen bezahlt.

Das neue Vorstandsmitglied Dr. Bernhard Hein präsentierte sich den Mitgliedern. Der Starkenburger der ersten Stunde wird sich schwerpunktmäßig mit der Vernetzung der Mitglieder befassen. Er plant die vielen engagierten Energiepioniere zusammenzuführen, um den Austausch zu stärken und die Erfahrungen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurden von den Mitgliedern eine Vielzahl von interessanten Anregungen und Ideen vorgebracht, die die Entwicklung der Genossenschaft fördern sollen. Ein Beleg dafür, dass die ES-Mitglieder aktiv am Geschehen teilhaben und die Energiewende in der Region aktiv unterstützen.

Im Anschluss informierte Kai Hock von den Bürgerwerken eG über die neuen Wege im Stromvertrieb. Der anschauliche Kurzvortrag verdeutlichte die Vorteile bei der Nutzung von Genossenschaftsstrom. Seine Werbung für das Angebot von „STARKstrom“ wurde von den Zuhörern interessiert aufgenommen. Noch lange nach Ende der Veranstaltung sorgte das Thema für intensive Fachgespräche.

Ministerium veröffentlicht Faktenpapier -“Infraschall von Windrädern bleibt weit unter der Wahrnehmungsschwelle” – keine wissenschaftlich belegbaren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit

Das Hessische Wirtschaftsministerium hat ein Faktenpapier zu den Infraschall-Emissionen von Windkraftanlagen vorgelegt. “Damit liefern wir über die Grenzen Hessens hinaus einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Debatte”, sagte Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden. Infraschall entsteht bei vielen technischen und natürlichen Vorgängen, beispielsweise beim Meeresrauschen. Er ist zu tief für das menschliche Ohr; lediglich bei hohem

Schalldruck ist er wahrnehmbar. Grundsätzlich kann er sich auf die menschliche Gesundheit auswirken – dies jedoch nur bei Schalldruckpegeln deutlich oberhalb der Wahrnehmungsschwelle.

“Nach dem gegenwärtigen Stand der Erkenntnisse ist der in Hessen geltende Mindestabstand von 1000 Metern zwischen Windrädern und Ortslagen so groß, dass der von den Anlagen ausgehende Infraschall weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle bleibt und somit keine wissenschaftlich belegbaren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat”, sagte der Minister. Auch ein Mindestabstand von 600 Metern, wie er für sogenannte Weiler einzuhalten ist, sei nach heutigem Stand des Wissens unbedenklich.

Das von namhaften Expertinnen und Experten verfasste Papier ist im Internet zugänglich. Es beschreibt auf der Grundlage eines Hearings im Dezember 2014 sowie einer daran anschließenden öffentlichen Konsultation und Auswertung wissenschaftlicher Quellen den aktuellen Stand der Wissenschaft und der Rechtsprechung. Dabei berücksichtigt es auch die Positionen windkraftkritischer Bürgerinitiativen.

Quelle: Pressemitteilung Hessisches Wirtschaftsministerium vom 10. Juni 2015

Saubere Luft in der Biogasanlage Lorsch-Nachrüstung von Katalysator reduziert Schadstoffgehalte

Knapp 2,9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt die Biogasanlage am Lorscher Weschnitzufer jährlich aus nachwachsenden Rohstoffen und ist damit die leistungsstärkste Anlage dieser Art im gesamten Kreis Bergstraße.

In einem Blockheizkraftwerk (BHKW) entsteht aus Biomethan Strom für rund 1.000 Haushalte, sowie Wärme, die überwiegend in einer benachbarten Großgärtnerei verbraucht wird. Durch eine freiwillige technische Nachrüstung ist es den neuen Betreibern der Biogasanlage nun gelungen die Schadstoffgehalte im Abgas des BHKW zu reduzieren. Ein Katalysator sorgt seit Ende März für eine optimierte Biogasverbrennung.

Die Betreiber aus der örtlichen Landwirtschaft und der Energiegenossenschaft Starkenburg haben sich Anfang des Jahres zu der Investition entschlossen. Der neu eingebaute Abgaskatalysator reduziert vor allem den Gehalt an Formaldehyd auf einen Wert unter 40 Milligramm pro Kubikmeter. Ungereinigt liegt der Wert im Abgas um das dreifache höher.

Georg Schumacher Vorstandsmitglied der ES hat das Projekt technisch betreut und auch die wesentlichen Umrüstungsarbeiten selbst vorgenommen. „Das Vorhaben hat uns knapp 8.000 Euro gekostet. Das ist noch vergleichsweise wenig, da wir hier viele Arbeiten in Eigenleistung vorgenommen haben“, berichtet Schumacher, der als gelernter Umwelttechnikingenieur in der Materie zu Hause ist.

Allein die mehrstündige Abgasmessung durch ein zertifiziertes Prüfinstitut schlägt mit fast 2.000 Euro zu Buche. Künftig wird nun jährlich eine wiederkehrende Überprüfung stattfinden, um die Einhaltung der Grenzwerte dauerhaft zu überwachen.

Die umweltfreundliche Maßnahme ist nicht nur ein Beitrag zur Luftreinhaltung, sondern bringt den Betreibern auch konkrete finanzielle Vorteile. Mit der Nachrüstung ist eine Erhöhung der Stromvergütung um 1 Cent pro erzeugter Kilowattstunde verbunden.

Saubere Luft in der Biogasanlage Lorsch –Nachrüstung von Katalysator reduziert Schadstoffgehalte

Knapp 2,9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt die Biogasanlage am Lorscher Weschnitzufer jährlich aus nachwachsenden Rohstoffen und ist damit die leistungsstärkste Anlage dieser Art im gesamten Kreis Bergstraße. In einem Blockheizkraftwerk (BHKW) entsteht aus Biomethan Strom für rund 1.000 Haushalte, sowie Wärme, die überwiegend in einer benachbarten Großgärtnerei verbraucht wird. Durch eine freiwillige technische Nachrüstung ist es den neuen Betreibern der Biogasanlage nun gelungen die Schadstoffgehalte im Abgas des BHKW zu reduzieren. Ein Katalysator sorgt seit Ende März für eine optimierte Biogasverbrennung.

Die Betreiber aus der örtlichen Landwirtschaft und der Energiegenossenschaft Starkenburg haben sich Anfang des Jahres zu der Investition entschlossen. Der neu eingebaute Abgaskatalysator reduziert vor allem den Gehalt an Formaldehyd auf einen Wert unter 40 Milligramm pro Kubikmeter. Ungereinigt liegt der Wert im Abgas um das dreifache höher.

Georg Schumacher Vorstandsmitglied der ES hat das Projekt technisch betreut und auch die wesentlichen Umrüstungsarbeiten selbst vorgenommen. „Das Vorhaben hat uns knapp 8.000 Euro gekostet. Das ist noch vergleichsweise wenig, da wir hier viele Arbeiten in Eigenleistung vorgenommen haben“, berichtet Schumacher, der als gelernter Umwelttechnikingenieur in der Materie zu Hause ist.

Allein die mehrstündige Abgasmessung durch ein zertifiziertes Prüfinstitut schlägt mit fast 2.000 Euro zu Buche. Künftig wird nun jährlich eine wiederkehrende Überprüfung stattfinden, um die Einhaltung der Grenzwerte dauerhaft zu überwachen.

Die umweltfreundliche Maßnahme ist nicht nur ein Beitrag zur Luftreinhaltung, sondern bringt den Betreibern auch konkrete finanzielle Vorteile. Mit der Nachrüstung ist eine Erhöhung der Stromvergütung um 1 Cent pro erzeugter Kilowattstunde verbunden.