Projekte

Das Betätigungsfeld der Energiegenossenschaft Starkenburg bilden grundsätzlich  alle Formen der Erzeugung regenerativer Energien sowie deren klimaverträgliche Nutzung. Weitere Schwerpunkte sind Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz und der Energieeinsparung.

Bei der Finanzierung aller Projekte wird stets eine hoher Eigenkapitalanteil angestrebt. Alle PV-Projekte sowie der Kauf der Biogasanlage wurden zu 100% mit Eigenkapital finanziert.  Bei Bürgerwindprojekten liegt die Quote zwischen 35% und 100%.

 

Jedes Klimaschutzprojekt ein Unikat

Die unterschiedlichen Klimaschutzprojekte erzielen, je nach den herrschenden Rahmenbedingungen unterschiedliche Einnahmen. Gleiches gilt für die Kosten aus dem Anlagenbetrieb. So haben Solardächer eine andere Rendite, wie beispielsweise Windkraft- ober Biogasanlagen. Und selbst bei gleicher Technologie sind beispielsweise Photovoltaikanlagen je nach Modultyp und Dachsituation, verschieden in Kosten und Leistung.

Diesem Umstand trägt die Energiegenossenschaft Starkenburg  bei der Projektkalkulation entsprechend Rechnung.

 

Projektfinanzierung auf breitem Fundament

Das „Starkenburger Genossenschaftsmodell“ steht auf zwei Säulen.

1. Säule
Jedes Genossenschaftsmitglied ist mit Geschäftsanteilen beteiligt (mind. 2 Stück à 100 €). Damit erwirbt das Mitglied Eigentum an der Genossenschaft und man profitiert so vom allgemeinen Geschäftserfolg. Die Verzinsung des Anteils (jährliche Dividende), bemisst sich am Erfolg der Genossenschaft als Ganzem.

2. Säule
Zusätzlich stellt jedes Genossenschaftsmitglied für ein bestimmtes Energieprojekt ein Darlehen zur Verfügung. Dieses Darlehen in einer Höhe von 1.800 € wird für jedes einzelne Vorhaben mit einem eigens kalkulierten Zinssatz festgelegt. Je nach den klimatischen Verhältnissen (z. B mehr Sonne oder mehr Wind als geplant),  fließen die zusätzlichen Einnahmen an die Genossenschaft und werden in Form der Ausschüttung (Dividende) an alle Mitglieder verteilt.