Energiegenossenschaft Starkenburg zieht Bilanz

Erzeugung von Erneuerbaren Energien im Jahr 2018 auf über 21 Millionen Kilowattstunden gesteigert

Die Energiegenossenschaft Starkenburg eG konnte ihre Energieproduktion im vergangenen Jahr weiter ausbauen. Aus Sicht der Vorstandsmitglieder Micha Jost und Georg Schumacher ist die Bilanz überaus erfreulich. „Mit einer Ausbeute von über 21 Millionen Kilowattstunden Strom und 2,4 Millionen Kilowattstunden Wärme können wir für das Jahr 2018 mehr als zufrieden sein.“ Die Steigerung um rund 12% resultiert im Wesentlichen aus einem Anlagenzuwachs, Optimierungsmaßnahmen und einem sonnenreichen Jahr.

Mit ihren Energiemix aus Photovoltaik (PV), Wind und Biogas erzeugen die Starkenburger in der Region rund um ihren Heppenheimer Stammsitz jährlich genug, um rechnerisch 21.000 Energiesparer mit klimaneutralem Öko-Strom versorgen zu können. Auch bei der Wärmeversorgung steigerte sich die Genossenschaft im vergangenen Jahr. So wurden aus nachwachsenden Rohstoffen 2,4 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt. Damit lassen sich rund 240.000 Liter Heizöl ersetzen.

Als positiven Beitrag zum Klimaschutz ergeben sich für das Jahr 2018 C02 –Einsparungen in Höhe von rund 11.300 Tonnen.

Zum aktuellen Portfolio der Starkenburger gehören neben 18 Bürgersolaranlagen, eine Biogasanlage, drei Bürgerwindräder und vier Windparkbeteiligungen. Zusätzlich betreibt die Enerergiegenossenschaft noch 4 Stromtankstellen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im Kreis Bergstraße, wo 22 Projekte umgesetzt wurden, davon allein drei in der Kreisstadt Heppenheim.

Bislang haben die Starkenburger 19 Mio. € in den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesteckt. Die meisten Vorhaben wurden zu 100% mit Bürgergeld finanziert.