Dieburger Sportbad spart Geld mit eigenem Sonnenstrom – positive Bilanz bereits nach den ersten Betriebsmonaten

Die aktuellen Energiekrise unterstreicht eindrücklich die Bedeutung des Ausbaus der Ernererbaren Energien. Auf dem Dach des Sportbads des Wassersportvereins Dieburg (WSV) haben seit Jahresbeginn 506 Solarmodule ihre Arbeit aufgenommen. 230 Kilowattpeak Leistung werden jährlich rund 185.000 kWh Solarstrom erzeugen.

Schon nach den ersten Betriebsmonaten zeigen die Ertragszahlen: Es hat sich gelohnt, denn der erzeugte Solarstrom wird vorrangig direkt im Sportbad genutzt, um den hohen Eigenverbrauch des Gebäudes zu decken. Lediglich der überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Damit leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Energiewende, sondern hilft auch, die Betriebskosten des Hallenbads zu senken: Der günstige Sonnenstrom verdrängt teuren Netzstrom und verbessert damit die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Die Kosten für die örtlichen Stromfresser – vor allem die Lüftung, aber auch die Umwälzpumpen und das Licht – sollen so jährlich um rund 10.000 Euro sinken und damit den WSV-Haushalt spürbar entlasten. Und dabei hatte der Verein selbst keinen Cent in die Hand nehmen müssen. Das Projektvolumen von rund 180.000 Euro und wurde wie üblich zu 100% über einen lokale Bürgerbeteiligung finanziert. Mitglieder des Wassersportvereins waren bei der Zeichnung bevorzugt berücksichtigt.

Mit diesem Projekt setzt die Energiegenossenschaft Starkenburg ihre erfolgreiche Reihe von Bürgersolaranlagen fort. Aktuell ist SolarSTARK 52 in Arbeit – auch wieder auf einem Dach eines Sportvereins (TSV Rot-Weiß Auerbach)