Starkenburger stoßen in neue Dimensionen vor

Aktuelles Photovoltaik-Projekt mit 750 Kilowattpeak ist am Netz

Am Windhof in Fürth/Kröckelbach ist nun die größte Bürgersolaranlage im Kreis Bergstraße ans Netz gegangen.

Das mittlerweile siebzehnte Solarprojekt entstand auf den Dächern eines landwirtschaftlichen Betriebes.

Mit rund 4.000 Quadratmetern ist es die mit Abstand leistungsstärkste PV-Anlage der Starkenburger Energiegenossen. Auf rund 600.000 Kilowattstunden wird die jährliche Ausbeute an klimaneutralem Sonnenstrom beziffert. 14 Dächer wurden mit insgesamt rund 2.400 PV-Modulen bestückt.

Die besonderen Dimensionen der Anlage erforderten sogar eine eigene Trafostation und der Strom wird daher ins Mittelspannungsnetz eingespeist (Spannungsebene 20.000 Volt). Planung und Bauüberwachung übernahm wie üblich das Vorstandsmitglied Georg Schumacher. Der gelernte Umwelttechnikingenieur hat alle 17 PV-Anlagen der Starkenburger geplant und die korrekte Umsetzung  des ziemlich komplexen Vorhabens überwacht.

Das Investitionsvolumen für „SolarSTARK 17“ beläuft sich auf rund 670.000 Euro. Die ES hat diese Summe – wie bei allen bisherigen Solaranlagen –  zu 100% mit Eigenkapital finanziert. Gemäß der Beteiligungsphilosophie der Starkenburger, wurden dabei vor allem die Bürger der Standortkommune eingeladen mitzumachen und von den Stromerlösen 20 Jahre lang finanziell zu profitieren.

Mit SolarSTARK 17 nähert sich der Anlagenbestand der Energiegenossenschaft nun der 2 Megawatt-Grenze und Georg Schumacher ist bereits auf der Jagd nach dem nächsten Großprojekt.

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