Atemberaubende Ausblicke von der Guten Ute – Jubiläumsquizgewinner besichtigt Bürgerwindrad

Auf diesen Tag hat unser Mitglied Dr. Roland Janzon lange hingefiebert. Am 8. April öffnete sich dann endlich ein geeignetes Zeitfenster für seinen Windradbesuch, inclusive Gondelbesichtigung! Unser Jubiläumsquiz-Gewinner durfte hautnah erleben, wie es sich anfühlt, die Welt aus der Perspektive unserer „Guten Ute“ zu betrachten. Schon beim Eintreffen auf der Neutscher Höhe lag eine besondere Anspannung in der Luft – denn der Aufstieg auf eine Windenergieanlage ist nichts Alltägliches, sondern ein echtes Erlebnis, das nur wenigen Menschen vergönnt ist, sofern man nicht zur Zunft der Windradtechniker gehört. 

Die erste Hürde auf dem Weg nach oben besteht im sorgfältigen Anlegen der Sicherheitsausrüstung (PSAgA – Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz). Dazu gehören unter anderem ein Auffanggurt, ein Schutzhelm, ein Bandfalldämpfer sowie ein Läufer als Bestandteil der Steigschutzsicherung an der Leiter. Denn Sicherheit steht an erster Stelle. Glücklicherweise verfügt die Anlage über einen Lift, sodass sich der körperlich anspruchsvolle Aufstieg per Leiter sich auf nur wenige Meter reduziert – dennoch bleibt der Moment, in dem man die Höhe erstmals bewusst wahrnimmt, beeindruckend.

Die letzten Meter vom Turm in die Gondel fordern etwas Geschick, denn hier muss der Turmdrehkranz passiert werden. Schritt für Schritt geht es weiter nach oben, bis sich schließlich die Luke zum Maschinenhaus öffnet. Oben angekommen präsentiert sich die beeindruckende Technik des Windrads aus nächster Nähe – ein Blick hinter die Kulissen, der sonst nur unseren Monteuren vorbehalten ist. Das Maschinenhaus mit Getriebe, Generator und Steuerungstechnik wirken aus dieser Perspektive noch einmal ganz anders und vermitteln einen direkten Eindruck von den gewaltigen Dimensionen der Anlage.

Und als hätte es der Tag besonders gut gemeint, begleitete uns bestes Kaiserwetter. Aus rund 100 Metern Höhe auf der Neutscher Höhe bot sich ein weiter, ungetrübter Blick über den Odenwald bis weit in die Rheinebene, die Skyline von Frankfurt bis zu den Ausläufern des Taunus. Ein Panorama, das zum Innehalten einlädt und das man nicht so schnell vergisst. 

Wir vermuten, dass auch unser Gewinner dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung behalten wird.

Dr. Janzen hat einen eigenen Bericht über seinen Ausflug verfasst: